Fernerkundung

26.10.2009 | Neuigkeiten, Studium, Video

Die Welt mit anderen Augen sehen, nämlich von oben. Oder mit technischen Hilfsmitteln. Und daraus dann eine Karte basteln. Das ist, grob gesagt, der Inhalt unserer neuen Vorlesung “Geographic Information System”.

Ein entfernter Bekannte hat mir erst gestern wieder mit auf den Weg gegeben, dass ich doch bitte bildhafter formulieren soll. Das mache ich gerne und der Einleitungssatz ist der Beweis, dass ich es in Ansätzen auch kann, es sich aber auch nur in Ansätzen gut anhört.

Deshalb hier zunächst reale Bilder und dann weitere Erläuterungen über diesen Montag.

http://www.vimeo.com/7312288

Seit zwei Wochen wurde unsere Vorlesung “Semantic web”, die sich mit den “Suchmaschinen der Zukunft” beschäftigt (ZDF-Doku-Titel!) durch “GIS” ersetzt.Übrigens auf unseren Wunsch: Zu Beginn des Semesters durften wir wählen, welches Thema wir behandeln wollen. Da noch keine englischen Materialen zu “GIS” vorlagen, hatten wir zunächst drei Mal “Semantic web”.

“GIS”, das steht für “Geographic Information Systems”, auf Deutsch wird das dann zu “Geoinformationssystem”. Wir lernen, bildhaft erklärt, wie beispielsweise die Karten von Google Maps/Google Earth entstehen. Nicht am Beispiel Google, sondern ganz generell.

Und da bekamen wir letzte Woche die Aufgabe, eine kleine Präsentation über “Remote Sensing” zu erstellen. Ja, Präsenation. Ja, Englisch. Aufregung!

Heute Morgen war es dann soweit. Dennis und ich sollten über Fernerkundung referieren, Malte das Prinzip von GPS erläutern. Natürlich waren wir alle nervös. Obwohl ich, ganz ehrlich, sehr locker an die Aufgabe herangegangen bin. Ich habe keine Angst vor der Professorin, die ist nett und würde nie etwas Böses sagen oder tun. Ja, es ist hier vieles anders im Vergleich zu anderen Hochschulen in anderen Ländern.

In erster Linie war ich eigentlich nur sehr müde. Ich glaube drei Stunden Schlaf hatte ich. An dieser Stelle möchte ich aber gewissen Gerüchten widersprechen, die behaupten, ich hätte so lange an meiner Präsentation gearbeitet. Nein Jungs, dieses qualitativ hochwertige Produkt habe ich schon früher fertiggestellt. Nur die letzten (später kaum verwendeten) Notizen haben ewig gedauert, weil mich Deutschland systematisch abgehalten hat von meinem Vorhaben.

15 Minuten sollten wir jeweils referieren, was keiner von uns tat. Mein 2-Minuten-Video am Ende streckte meinen Vortrag Richtung 14er-Marke. Vielleicht sollte ich doch anfangen eine Präsentation vorher einmal komplett auf Zeit durchzusprechen. Sei es drum, unsere Professorin war zufrieden und schrieb sich eine positive Bewertung auf ihren Zettel.

Interessant übrigens welche Variationen der Aussprache von englischen Fachbegriffen mir immer so spontan einfallen. Da ist es ein echter Vorteil, dass auch die Gegenseite nicht mit Englisch als Muttersprache aufgewachsen ist.

Ja, das Ganze war jetzt eine wirklich gute Übung für die große Präsentation über die reutlinger Hochschule demnächst – vor vielen vielen Chinesen…

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1 Kommentar

  • Julian

    Erinnert mich so langsam an Alex Onken von münchen.tv :-)

    29.10.2009, 00:53 Uhr

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